Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 43/01 vom 24.10.2001

Wenn Sie, geschätzte Leserin und geschätzter Leser, bei der Lektüre dieses Editorials bis ganz zum Schluss durchhalten, erfahren Sie, warum Sie wieder einmal super waren. Aber dafür müssen Sie davor lesen, warum wir super sind. Dabei ist es durchaus nicht einhellige Meinung, dass wir super sind. Der Falter sei, so befand etwa dieser Tage die Berliner Zeitung, "ein dem austriakischen Größenwahnsinn verpflichtetes Stadtblatt aus Wien". "Alle sind netter als wir", meinte auch eine schwer melancholische Nina Horaczek. Wir? Unnett? Gar nicht super? Die Mienen lichteten sich ein wenig, nachdem klar geworden war, dass mit "wir" die österreichischen und mit "alle" die deutschen und Schweizer Zeitungen gemeint waren. Im Zuge ihrer Recherchen über die Medien und den Krieg (Seite 18) hatte Horaczek nämlich mit lauter superfreundlichen und auskunftsfreudigen Medienvertretern zu tun gehabt - in Deutschland und der Schweiz.

  "Superfreundlich" sei er gewesen, meinte auch Sebastian Fasthuber,


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