IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 43/01 vom 24.10.2001

Wien Modern. Endlich wieder November! Solange es Wien Modern gibt, kann man sich in dieser Stadt sogar auf den grausigsten Monat des Jahres freuen: Über 40 Konzerte mit Musik unserer Zeit helfen uns vom 28.10. bis zum 26.11. über den bevorstehenden Wettermix aus Kälte, Regen und Nebel hinweg. Unter dem Motto "(un)sichtbar" stehen diesmal die visuellen Aspekte der klingenden Kunst im Zentrum des größten österreichischen Festivals für zeitgenössische Musik an 16 Veranstaltungsorten. Den Pfad der reinen Avantgardisten-Lehre hat Wien Modern längst verlassen, sodass hier Wiener DJs mit Bearbeitungen von Fernsehmusik genauso auftreten wie das Klangforum Wien oder Pierre Boulez; ein eigener Schwerpunkt ist dem Art-brut-Künstler Adolf Wölfli und von ihm inspirierten Komponisten wie Wolfgang Rihm oder Georges Aperghis gewidmet; neue Begleitmusiken zu Filmklassikern wie "Nosferatu", "Metropolis" und "Un chien Andalou" stehen ebenso auf dem Programm wie die Choreographie "The Princess Project"


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