PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 481); Im Gespräch mit Westenthaler

Stadtleben | aus FALTER 43/01 vom 24.10.2001

... Das Flehen des Armen weicht nicht, bis Gott eingreift ...

Sir 35,15b-17.20-22a (1. Lesung am 30. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres C)

Den Freiheitlichen ist niemand gewachsen. Auch ich nicht! Wiewohl im Sprachraum sicher niemand begnadeter wäre zum Gespräch mit Leuten, than I. Doch beginnen wir von vorne: Sooft ich die Granichstaedtengasse herunterging, wohnten dort nebeneinander zwei Hunde. Dem einen bin ich nicht nur geistig verfallen, den anderen höre ich nur bellen wie einen Automaten. Es sind zwei Vorgärten nebeneinander. Der eine mittels Maschendraht, der andere mittels braun bemalten ununterbrochenen Brettern. Es ist in der Tat ein brauner Zaun! Ungelogen. Zuerst aber kommen die, die heruntergehen, am Maschendrahtvorgarten vorbei. Und auf einem Steinerhaufen steht vierbeinig ein blütenweißer sibirischer Schneehund mit schwarzen Nasen und Lippen und guckt dich so an: Komm, geh nicht weiter, ich bin so allein, wärmen wir uns aneinander, lieben wir uns! Ich kann das natürlich

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