Merchandise: Halloween-Eier?!

Stadtleben | aus FALTER 43/01 vom 24.10.2001

Kürbisschnitzen geht ja noch in Ordnung, aber dass Billa heuer sogar "Halloween-Eier" im Gruselprogramm zur Saison hat, ist doch etwas krass. Und jetzt kommt mir nicht mit "Trick or treat", die Halloween-Eier sind hart gekocht und zu Schabernack (an die Türe werfen, wenns nichts Süßes gibt) wohl kaum geeignet. Welche Osterhasen sich sonst noch als Gruselschokolade verkleidet haben, steht hier:

Halloween-Kugeln von Milka könnten auch Ostereier sein. Die Dinger sind mit Milchcreme gefüllt, die beim Reinbeißen rausläuft. Schaurig.

Monsteraugen von Casali. Statt Rum-Kocos gibt es Erdbeercreme. Sieht eklig aus. Soll es wahrscheinlich auch.

Halloween-Würfel von Anker. Der Punschkrapfen aus der Brotfabrik mit lustigem "Jack O'Lantern"-Aufkleber. Der Gruselfaktor ist gering.

Marzipanfiguren gibt es "exklusiv" bei Billa, Konditoreien ziehen aber auch mit. Verschenkekitsch für Bürostuten und -hengste.

Halloween-Tasse von Milka, gefüllt mit einer Sortimentsauswahl aus der Schokoladenfabrik. Das Häferl ist wegen der kurzen Saison nur begrenzt einsetzbar.

Schnitzkürbisse gibt es auf den Märkten und in vielen Supermärkten (Zielpunkt, Billa). Groß, orange und rund müssen sie sein, die Sorte heißt sogar "Jack O'Lantern". Achtung, Kürbisse gehen nach Gewicht, und ein Schnitzkürbis wiegt schon drei bis vier Kilo. Das Fleisch kann übrigens zum Kochen verwendet werden.

Halloween-Lebkuchen von Ölz. Da die Lebkuchensaison ohnehin schon begonnen hat, wieso nicht gleich ein Halloween-Motiv mitbacken? Eben.


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