Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

Du, heute kommt jemand von Le Monde, um mich zu interviewen, kann ich das Louis-Seize-Zimmer haben?" - "Ja. Aber nur, wenn ich morgen den Dienst-Rolls kriege." Solche Dialoge, die die tagtägliche Arbeit in den Räumlichkeiten des Falter strukturieren, sind in anderen Redaktionen eher nicht an der Tagesordnung. Noch unüblicher ist es, dass auf den verzweifelten Ausruf "Ich brauche viel mehr Platz!" einfach wortlos abgenickt und der Umfang um vier, acht, zwölf Seiten erweitert wird. Und weil Carsten Fastner besonders authentisch verzweifelt Platz reklamierte, gibt es in dieser Ausgabe einen der fettesten Kulturteile ever. In diesem ist nicht nur jede Menge Musik drin, sondern auch ein Wien-Modern-Schwerpunkt (Seite 67ff.), mit dem es aber noch lange nicht sein Bewenden hat, der vielmehr in den nächsten Wochen fortgesetzt wird. Und das geht jetzt nicht, wie in jeder anderen Zeitung des Landes, Europas, ach was: der Welt, auf Kosten der übrigen Musikberichterstattung. Selbstverständlich


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