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Vorwort | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

KOMMENTAR. Studiengebühren, Autonomie und Deckeneinsturz: Befinden sich die Unis im Um-, Auf- oder im Zusammenbruch? 

Am 31. Oktober geht die offizielle Inskriptionsfrist auch für die letzte österreichische Universität zu Ende. Selten ist der Ablauf dieser Frist mit mehr Interesse verfolgt worden als diesmal, denn erstmals seit Jahrzehnten mussten die Studierenden wieder eine Studiengebühr entrichten: Wie viele von ihnen würden die fälligen 5000 Schilling (363,36 Euro) für das Wintersemester 2001/02 überweisen? Wie viele Maturanten würden wegen der Studiengebühren gar nicht erst zu studieren beginnen? Können es sich nur mehr die Privilegierten leisten, ihre Kinder an die Unis zu schicken?

  Bisher lässt sich so viel sagen: Es sind allem Anschein nach etwas mehr als erwartet, die der Universität treu bleiben. Vor einer Woche hatten laut Angaben des Bildungsministeriums immerhin 171.818 Studierende den fälligen Obulus entrichtet. War man vor einigen Monaten bei Schätzungen


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