SICHERHEITSPARTEI FPÖ: Best of Böse

Politik | NINA HORACZEK, FLORIAN KLENK | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

Für eine Partei, die sich als "Sicherheitspartei" vermarktet, ist das Sündenregister der FPÖ beachtlich. Der Falter hat die wichtigsten Urteile, Affären, Rechtsbrüche und Verfahren der blauen Politikerriege zusammengetragen. Die Dutzenden Ehrenbeleidigungsverfahren sind nicht darunter.

  Der ehemalige freiheitliche Verkehrssprecher und Nationalratsabgeordnete Peter Rosenstingl wurde zu sieben Jahren Haft wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges verurteilt. Er hatte Parteigelder und Gelder aus Krediten, die eigentlich dem "Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender" zugestanden wären, in die eigene Tasche fließen lassen. Sein Parteifreund, der ehemalige niederösterreichische FPÖ-Obmann Bernhard Gratzer, überließ Rosenstingl mehrere Millionen Schilling "zur Veranlagung" - nicht, ohne vorher eine Provision von zehn Prozent auszuhandeln. Urteil des Obersten Gerichtshofs: drei Jahre Haft, davon neun Monate unbedingt. Auch der FP-nahe Kreditvermittler Josef Dinhopel wurde in der Causa


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