Mythos Sozialpartnerschaft

THOMAS BILEK | Politik | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

WISSENSCHAFT. Emmerich Tálos und Bernhard Kittel zeigen in ihrem neuesten Werk, dass die Sozialpartnerschaft weniger Einfluss hat, als bisher angenommen wurde. 

Wie entstehen Gesetze in Österreich? Wer spielt eine Rolle? Nach welchen Mustern laufen die Prozesse ab? Bei der Beantwortung dieser Fragen verdeutlichen die Autoren die Unterschiede zwischen Verfassung und Realität. Darüber hinaus wird die Rolle der Sozialpartner im Gesetzgebungsprozess beleuchtet und ihre angebliche Allmacht als Mythos entlarvt.

  Der theoretische Abschnitt des Buches ist ebenso trocken wie notwendig. Hier wird sehr genau und möglichst praxisbezogen die theoretische Analysestruktur entworfen. Anschließend geht es an die Auswertung des gewaltigen Datenmaterials: Anhand von 145 Fallbeispielen der vergangenen dreißig Jahre - wie ASVG-Pensionsreform 1997 oder Steuerreformen - wird die Bedeutung von Parteien, Regierung, Parlament und Interessenverbänden für das Zustandekommen von Gesetzen analysiert. Sowohl

  312 Wörter       2 Minuten
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