Benkes Nadelöhr

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

VERKEHR. Der Alsergrunder SP-Bezirksvorsteher Hans Benke ist mit seinem Versuch, den Verkehr auf der Roßauer Lände neu zu regeln, nach nur einer Woche gescheitert. Die Ursache: Der mediale Druck war zu groß. 

Unsinn", meint der ÖVP-Wien-Vorsitzende Bernhard Görg, "gefährlicher Unsinn", steigert der ÖAMTC, "Schwachsinn", nennt es der ÖVP-Vizebürgermeister von Klosterneuburg, Alfred Schmid, "reine Schikane", findet die Kronen Zeitung, "Schildbürgerstreich", schimpft Wirtschaftskammer-Präsident Walter Nettig, "Rücktritt", fordert der FPÖ-Wien-Vorsitzende Hilmar Kabas. Hans Benke, der SPÖ-Bezirksvorsteher vom Alsergrund, meint dazu: "Hysterisch."

  Denn schließlich hat er nur deshalb vorgeschlagen, die rechte Fahrbahn zu einem Rechtsabbiegestreifen zu erklären, um dadurch die Kreuzung zwischen Roßauer Lände und Alserbachstraße zu beruhigen. Die auf der linken Seite neu geschaffenen Parkplätze sieht er als einen angenehmen Nebeneffekt, der die Staus auf der Lände kaum

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