Wien ist groß genug

Medien | THOMAS PRLIC und EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

PRIVAT-TV. Am 7. November läuft die Bewerbungsfrist für die terrestrischen Privatfernsehlizenzen ab. Alle wollen in Wien senden, kaum einer in ganz Österreich. Welche Bewerber schmeißen sich kurz vor Einsendeschluss noch auf ein Packl?

Welche Ausbildung haben die wesentlichen Mitarbeiter und welche Aufgaben sollen sie im Sender erfüllen? Wo kommt das Geld her? Welche Banken geben verbindliche Finanzierungszusagen? Detailliertes Programm? Businessplan? Organigramm? Vermarktungskonzepte? Produktionsstandorte? Die KommAustria will es genau wissen. Und zwar bis zum kommenden Mittwoch, Punkt 13 Uhr. Dann macht die Poststelle im Generali-Center dicht. Und aus. Wer bis dahin nicht alles, "bis zum Lebenslauf der Putzfrau", wie ein Bewerber stöhnt, fehlerfrei eingereicht hat, spielt nicht mit um die ersten terrestrischen Privatfernsehlizenzen - je eine für Wien, Salzburg und Linz sowie eine für ganz Österreich.

  Vor allem in Wien wollen viele künftig über Antenne empfangbar sein: Der

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