Auf Distanz gezoomt

Kultur | CHRISTIAN CARGNELLI | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

FILM. Jessica Hausner ist eine der vielversprechendsten Regisseurinnen des Landes: Mit "Lovely Rita", ihrem ersten, mit Laiendarstellern gedrehten Kinofilm, gelingt es ihr, berührende Momentaufnahmen aus dem Leben einer Heranwachsenden mit überzeugenden Milieuschilderungen zu verbinden.

Jessica Hausner, Jahrgang 1972, zählt zu jener Generation von Studentinnen der Wiener Filmakademie, die in den letzten Jahren zu Recht Furore gemacht hat: Barbara Albert, Kathrin Resetarits, Valeska Grisebach, Ruth Mader. Eine Generation, die ihre Vorstellungen vom Filmemachen im gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsprozess entwickelt. Um diese Vorstellungen auch in eigener Verantwortung in die Tat umzusetzen, gründeten Hausner, Albert und ihre Weggefährten Antonin Svoboda und Martin Gschlacht vor zwei Jahren die Produktionsfirma coop 99, die nun mit "Lovely Rita" ihr Debüt präsentiert.

  Ein gewachsenes Team bildet den Stab dieses Films: Wie schon zuvor führte Gschlacht die Kamera, entwarf Tanja


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