Saufen oder Verkosten?

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 44/01 vom 31.10.2001

KLAVIER. Als neugieriger Pianist ist Thomas Larcher gleich zweimal bei Wien Modern zu hören. Mit dem "Falter" sprach er auch als Komponist und Veranstalter über die Zukunft des Klaviers, Wiener Biotope und den Adorno in seiner Hosentasche. 

Ausgerechnet Klavierkonzerte. Sechs Stück davon gab der Pianist Thomas Larcher vor einiger Zeit in Auftrag und stellte damit den Komponisten Eduard Demetz, Toshio Hosokawa, Michael Jarrell, Wolfgang Mitterer, Olga Neuwirth und Johannes Maria Staud auch die Frage, welche Rolle das Klavier, das längst vom Bürgersymbol zum Avantgardistenschreck mutierte, in der Musik des 21. Jahrhunderts noch spielen könne. Derzeit präsentiert Larcher auf vielen wichtigen Musikfestivals in Europa die Antworten, zwei davon (die von Neuwirth und Jarrell) nun auch bei Wien Modern.

  Überhaupt ist der 38-jährige Tiroler ein außergewöhnlich umtriebiger Musiker. "Nur mit Neuer Musik allein würd ich es wirklich nicht aushalten", erzählte er im Falter-Interview,


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