Frau Traumichnicht

NINA HORACZEK
Politik, FALTER 45/01 vom 07.11.2001

BILANZ. Über den Führungsstil von Infrastrukturministerin Monika Forstinger wurde vom "Stöckelschuherlass" bis zu Schreiduellen einiges berichtet. Doch was wurde in einem Jahr Forstinger politisch verändert? 

Sie hat noch nicht begriffen, dass es wichtig ist, Entscheidungen zu treffen", meint der frühere Verkehrsminister und nunmehr SP-Abgeordnete Caspar Einem. Und auch ÖAMTC-Sprecher Karl Obermaier findet, dass Monika Forstinger der "politische Mut zur Gestaltung" fehlt: "Das Motto scheint zu lauten: ,Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis'", erklärt der ÖAMTC-Sprecher.

  Wer mit dem Namen Forstinger keine weichenstellenden Veränderungen verbindet, der befindet sich also in guter Gesellschaft. Als Forstinger am 14. November 2000 angelobt wurde, waren die Erwartungen groß. Schließlich war sie zuvor äußerst erfolgreich als Geschäftsführerin der EEVG (Entsorgungs- und Energieverwertungs-GesmbH) tätig gewesen. Mittlerweile werden die Rücktrittsforderungen

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