Shaken statt stempeln

Stadtleben | NINA HORACZEK | aus FALTER 45/01 vom 07.11.2001

JUGEND. Ein außergewöhnliches Projekt soll arbeitslosen Jugendlichen den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. 

Angefangen hat alles in München: Dort wurde 1996 die HipHop-Oper "West End Opera" gemeinsam mit arbeitslosen Jugendlichen geschrieben, erarbeitet und aufgeführt. "Warum soll das in Wien nicht möglich sein?", dachten sich verschiedene Künstler und Kulturtreibende, wie der Schmetterlinge-Musiker Georg Herrnstadt, der Autor Heinz Unger, der Ex-Vindobona-Chef Fritz Aumayr, und gründeten gemeinsam "Das Projekt": Eine Kreativwerkstatt im von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Ottakringer Albert-Sever-Saal. Dort werden seit März 2001 gratis Workshops für arbeitslose Jugendliche angeboten. Von HipHop über Gesang, Schauspiel bis zu Tontechnik und Lichtdesign können dort die verschiedensten Dinge erlernt werden, die sonst am Lehrlingsmarkt nicht angeboten werden. Ziel des "Projekts" ist es, eine Musiktheaterproduktion auf internationalem Niveau auf die Beine zu stellen,


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