ENDE DER ARBEITSGESELLSCHAFT: Die Arbeit nieder?

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

Die Arbeitsgesellschaft schlittert immer tiefer in die Krise. Laut "United Nations Development Program" wären bereits heute allein 260 Millionen Arbeitsplätze für in naher Zukunft auf den Arbeitsmarkt drängende junge Menschen zu schaffen.

  Als wesentlicher Grund für den zunehmenden Mangel an Arbeitsplätzen wird immer wieder die so genannte "dritte industrielle Revolution" oder auch mikroelektronische Revolution angeführt. Millionen von Arbeitnehmern werden bereits oder können in Zukunft von Maschinen ersetzt werden, die effizienter und profitabler arbeiten. Die Technik kann menschliche Arbeit immer besser ersetzen oder diese - wie etwa beim Teleshopping oder Telebanking - auf die Kunden verlagern. Der amerikanische Wirtschaftsforscher Jeremy Rifkin schreibt dazu in seinem 1995 erschienenen Buch "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft": "Wir stehen an einer Wegscheide der Menschheitsgeschichte. Die Weltwirtschaft kann so viele Güter herstellen und so viele Dienstleistungen erbringen


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