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Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

PRESSESCHAU. Der News-Verlag präsentierte seine neue Frauenzeitschrift "Woman": nett und langweilig. 

Das Internetforum diestandard.at verlieh Woman zum Start gleich einmal die Zitrone der Woche. Schließlich hatte Herausgeberin Uschi Fellner versprochen, das Magazin würde "zum Lebenstil moderner Frauen" passen. diestandard.at wollte aber so gar nichts Modernes an der neuen Frauenzeitschrift erkennen, sondern nur die alten drei K, mit einer kleinen Abwandlung: "Kinder, Küche und Karriere."

  Aber jetzt einmal ehrlich: Wer hat denn im Ernst damit gerechnet, dass ausgerechnet Woman aus dem News-Verlag eine feministische Zeitschrift werden könnte? Und wo, bitte, gibt es Mode-, Koch- und Schminkhefteln mit emanzipatorischem Ansatz? Magazine wie Woman wollen ja nicht die Welt oder ihre Leserinnen verändern, sondern das Publikum, das die Meinungsforscher zunächst definiert haben, unterhalten. Und die "große Frauen-Umfrage" hat eben ergeben, dass die Role-Models der Österreicherinnen


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