Die mit den Luftballons

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

MUSIK. Nena Kerner ist wieder da. Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums "Chokmah" sprach die 41-Jährige mit dem "Falter" über Esoterik, ihren Status als Sexsymbol und rasierte Achselhaare.  

Popstars, die zum nachhaltigen Initialerlebnis einer ganzen Generation werden, sind in der hyperdynamischen Popkultur unserer Tage eigentlich undenkbar. Mit Nena war freilich alles anders: Wie kein vergleichbarer deutschsprachiger Act der letzten zwanzig Jahre eroberte sie in der ersten Hälfte der Achtziger mit Stücken wie "Nur geträumt", "99 Luftballons" oder "Leuchtturm" die Herzen aller heute 25- bis 40-Jährigen. Nach fünf turbulenten Jahren löste sich die Band 1987 auf. Nena zog sich weitgehend ins Privatleben zurück, dümpelte nebenher in Schlagergefilden herum, veröffentlichte Kinderliederplatten und lieh diversen Zeichtrickfiguren ihre Synchronstimme.

  Mit ihrem neuen Album versucht sie nun, noch einmal in der aktuellen Popwelt mitzuspielen. Die Rechnung könnte durchaus aufgehen:


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