Southern Comfort

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

ARCHITEKTUR. Die große Retrospektive des Austroamerikaners Rudolph Michael Schindler macht im MAK Station. Die herausragende Bedeutung des Architekten wurde erst nach seinem Tod im Jahr 1953 wahrgenommen. 

Wer träumt nicht von einem Haus, wo beim Öffnen der Schranktür Tageslicht ins fensterlose Schlafzimmer strömt? Ein solches Haus hat der in Wien geborene und 1915 nach Amerika ausgewanderte Architekt Rudolph Michael Schindler 1939 in Los Angeles entworfen. Auf Initiative von Peter Noever, dem Direktor des Museums für angewandte Kunst (MAK), wurde das Apartmenthaus Mackey 1994 vom österreichischen Wissenschaftsministerium erworben; seitdem wird es von jungen Architekten und Künstlern bewohnt, die mit einem Stipendium bedacht worden sind.

  Obwohl das Mackey-Haus nicht zu Schindlers besten Arbeiten zählt, lässt sich hier nachvollziehen, warum er zu einem der am meisten geschätzten Architekten der Moderne geworden ist. Raumabstufungen durch Einbaumöbel, Tageslicht in allen Räumen


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