Selber Rösten: Für Anbrater

Stadtleben | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

Wem das Papiertütchen mit (meist) zehn Maroni vom Maronibrater auf der Straße zu wenig ist oder wer das Naschen bei Minusgraden und im Gehen als zu stressig empfindet, kann auch selbst Hand anlegen. Esskastanien haben jetzt Saison und sind sowohl im Supermarkt als auch auf den Märkten zu haben. Hier steht, wie die Kastanien aus "dem Feuer" geholt werden:

Maroni-Rezept Maroni gründlich waschen. Mit einem scharfen Messer (Vorsicht!) Kreuzweise auf der oberen, gewölbten Fläche einritzen (Profis benutzen dazu eine Maronieinkerbzange). Dabei ist wichtig, nicht nur die Schale aufzuritzen, sondern auch das darunter befindliche braune Häutchen. Jetzt in kochendem Wasser ungefähr sechs Minuten vorkochen. Backrohr auf 220 Grad aufheizen. Die vorgekochten Maroni nass aufs heiße Backblech geben und für etwa 20 bis 25 Minuten bei 220 Grad ins Rohr schieben (Heißluftherd: 180 Grad). Regelmäßig durchschütteln oder wenden und mit etwas kaltem Wasser besprengen. Dann die Maroni aus dem Backrohr nehmen und schnell mit einem nassen Geschirrtuch bedecken. Dadurch lassen sie sich noch besser schälen.

Maroniofen Ein spezielles elektrisches Haushaltsgerät. Funktioniert so ähnlich wie ein Tischgrill, die Anschaffung lohnt sich aber nur für Hardcore-Maronifans.

Im Elektrofachhandel.

Miet-Maronibrater Cateringfirmen bieten auch einen Maronibrater zum Mieten an. Der kommt zum vereinbarten Zeitpunkt, baut seinen Maronibräter auf und bewirtet die Gäste mit heißen Esskastanien. Zahlt sich aber erst ab 200 Maroniessern wirklich aus: Kostenpunkt öS 6000,-/e 436,04!

Z.B. bei Mainardy, 1., Kärntner Ring 11-13, Tel. 513 41 65, http://catering.cc


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