U-City

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

U-BAHN. Sie ist teuer, schnell, modern. Ganze Viertel werden durch den U-Bahn-Anschluss aufgewertet. Nur: Die Stadt zahlt, Grundstückseigentümer und Investoren profitieren gratis vom Silberpfeil. Das soll sich ändern. 

Sie braucht nur neun Minuten. Neun Minuten vom Stephansplatz bis zu den Gasometern mitten im tiefsten Simmeringer Industriegebiet: die U3. Lange haben die Simmeringer auf ihre eigene U-Bahn warten müssen, vergangenen Winter wurde der Traum vom Anschluss an die Moderne wahr. Ein Traum, der für das neue Teilstück samt vier Stationen stolze 6,3 Milliarden Schilling (F 460 Mio.) gekostet hat.

  Die Wiener U-Bahn boomt, das Netz wächst unaufhaltsam. Jüngster Streich der U-Bahn-Bauer: Jetzt wurden mit dem Spatenstich am Kagraner Platz die Bauarbeiten zur U1-Verlängerung nach Norden begonnen. Ab 2006 wird man vom Reumannplatz per Silberpfeil bis in die Leopoldau fahren können, die fünf Kilometer neue Strecke wird sieben Milliarden Schilling kosten. Zusammen mit der


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