The Sound of Music

Stadtleben | GERHARD STÖGER | aus FALTER 46/01 vom 14.11.2001

SERIE Teil 7A: PLATTENLÄDEN. Der passende Soundtrack ist die halbe Miete zum glücklichen Studierenden-Alltag. Ein kleines "Proseminar Wien" in Sachen Tonträgererwerb in Wien.

Mama und Papa haben mit ihren vermeintlich schlauen Ratschlägen natürlich stets nur das Beste im Sinn. Ein Klassiker gut gemeinter elterlicher Irrungen ist etwa der Geldsparhinweis, einfach auf den Erwerb von Schallplatten und CDs zu verzichten. Im Radio, so die unschuldige Erklärung, würde ohnehin ständig Musik laufen. Aber ist es auch jene Musik, die der junge Studierende zum alltäglichen Glück braucht? Mitnichten. Und unglücklich studiert es sich bekanntlich nicht gerne. Also auf in den Plattenladen!

Verglichen mit anderen europäischen Metropolen ist das Wiener Angebot hier quantitativ zwar eher bescheiden, qualitativ sollten aber keine Wünsche offen bleiben. Das Anforderungsprofil an einen vertrauenswürdigen Plattenladen ist ohnehin bescheiden: Die gewünschten Tonträger sollten lagernd sein oder zumindest


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