Karren im Dreck

Vorwort | JULIANE ALTON | aus FALTER 47/01 vom 21.11.2001

KULTURPOLITIK. Der Wiener Kulturstadtrat hat nicht nur in der Causa Rabenhof auf eine aktive Theaterpolitik verzichtet. 

Wer die kulturpolitischen Entscheidungen der letzten Zeit in Wien verfolgt hat, muss zu dem Schluss kommen, dass es unmöglich ist, in dieser Stadt aktiv gestaltend Kultur- und vor allem Theaterpolitik zu betreiben. Alles kommt so, wie es kommen musste, ganz im Gegensatz zu Wahlversprechen und oft geäußerten Maximen sozialdemokratischer Politik.

  Zum Thema "Alles wird ausgeschrieben" ist zunächst der alte und neue Intendant des Rabenhofs, Karl Welunschek, zu nennen. Im ersten Halbjahr 2001 ist ihm zumindest eine Produktion wirklich gelungen, andere dagegen weniger oder gar nicht. Bis zum heutigen Tag warten noch immer 25 Mitwirkende aus zwei Produktionen auf ihr Entgelt, das sie vor einem guten halben Jahr hätten bekommen müssen. Das ist bei einem Verbrauch von 12,3 Millionen Schilling im Jahr 2001 ein sowohl menschliches als auch organisatorisches Armutszeugnis


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