Mode, Medien und Musik

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 47/01 vom 21.11.2001

MUSEUMSQUARTIER. Die noch offenen Flächen des MuQua heißen Quartier 21. Nun steht fest, wer dort einziehen darf: Ein Mix verschiedenster Nutzer soll der öffentlichen Hand nichts kosten, aber die von Staatssekretär Franz Morak gern beschworenen "Cultural Industries" des Landes weiterbringen. 

Wenn das Quartier 21 zu einem Elektronik-Abenteuerurlaub für Touristen wird, ist es gescheitert", meint der Künstler Robert Jelinek. Er ist Mitglied der Musikerplattform spoiler, einer der 24 Kulturinitiativen, die die noch verbliebenen Leerflächen des MuQua bespielen sollen.

  Am 14. November gab MuQua-Direktor Wolfgang Waldner die Liste jener Kulturanbieter bekannt, die von einem Beirat für würdig befunden wurden, jenem Strukturkonzept zu entsprechen, das die ehemaligen Falter-Redakteure Vitus H. Weh und Markus Wailand ausgearbeitet hatten. Im Beirat sitzen neben Weh der Radiojournalist Thomas Edlinger, Hortensia Völckers (die seinerzeit als Bereichsleiterin die Wiener Festwochen mit Theater,


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