Mut zur Übertreibung

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 47/01 vom 21.11.2001

NEUES LOKAL. Peter Zöhrer geht seinen Weg. Und der führt ganz offensichtlich nach Spanien, zu den Tapas, den Pinchos, den Sherrys, den Vinos.

Eigenartige Dinge spielen sich mitunter in alten Gemäuern ab. So im Palais Collalto in der Parisergasse (die gibts!), wo dereinst der kleine Mozart seinen ersten öffentlichen Auftritt in Wien absolvierte und in jüngerer Vergangenheit die Bank Austria eine Tischlerei unterhielt, die sich um die Herstellung, Wartung und Reparatur des berühmten und formschönen Bank-Austria-Mobiliars kümmerte. Dann aber wurde das wuchtige Haus aus dem 16. Jahrhundert - wie in letzter Zeit ja alle anderen Palais der Innenstadt auch - von Karl Wlaschek erstanden, und der lud dann den Peter Zöhrer ein, hier doch was zu machen.

Und dieser - in den Achtzigerjahren in München unter anderem mit dem Kultitaliener "Pan e Vin" zum Begriff geworden, in Wien dann als Innenarchitekt und Gastro-Konsulent tätig - machte sich daran, hier beim Judenplatz das zu realisieren,


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