"So wird das nichts werden"

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 48/01 vom 28.11.2001

MUSIK. Austropop heißt jetzt "A-Musik". Doch die Präsentation des neuen Gütesiegels für heimische Popmusik geriet zur Zeitreise in die Vergangenheit. 

Adieu, Austropop?" ist erstens eine gute Frage und zweitens der Titel einer unlängst erschienenen Studie zur Krise der österreichischen Populärmusik1. "Aktionen von hoher medialer Visibility", heißt es da, "scheinen in einer Phase internationaler Popmusikentwicklung, in der Videos sowohl die Präsentationsformen als auch die Musikrezeption nachhaltig verändert haben, von größerer Bedeutung als das Beschwören eines nationalen Kulturauftrags zur Wahrung einer österreichischen Identität."

  Mit der neuen Initiative "A-Musik", die sich für österreichische Popmusiker einsetzt, haben solche Überlegungen nicht viel gemeinsam. Am Eröffnungsabend in der Bank Austria Halle jedenfalls marschierte der von Johannes Breit, Christian Piereder und Christian Becker gegründete Verein eher in die entgegengesetzte Richtung: Hier wurde noch


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