Ein fast anderes Bierlokal


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 48/01 vom 28.11.2001

NEUES LOKAL. Mit der Verwandlung des "Café Kammerspiele" ins "è tricaffè" wurde auch das alte Butterfly-Puff frei. Scharf ists hier jetzt aber immer noch.

Die Sache mit dem "è tricaffè" ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie einem im kulinarischen Österreich nicht allzu oft begegnet: Nachdem vor ein paar Jahren ein paar italienische Milliardäre eine kleine feine Kaffeemarke gegründet und einige Designer-Espressi hingestellt hatten, machte sich Reinhard Reitermeier aus Wien daran, ein passendes Lokalkonzept dazu zu basteln. Mittlerweile eröffnete der Mann, der hierzulande mit seinen Segafredo-Cafés den Espresso-Boom mitprägte, schon tricaffè-Restaurants in ganz Europa.

Auch unlängst wieder eines in Wien, und zwar im Café Kammerspiele in der Rotenturmstraße, zu dem nicht zuletzt auch die kleine Redlight-Bar "Butterfly" am Rabensteig gehörte. Die flog da raus, und weil man sich überlegte, was da im Bermuda-Dreieck am besten gehen könnte, kam man wieder einmal auf die Idee des

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