Die unendliche Geschichte

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 48/01 vom 28.11.2001

PRATER. Nach Schuldenbergen, jahrelangen Verhandlungen und Architekturskandälchen wird das desolate Messegelände im Prater jetzt endlich rundum erneuert. Politiker klopfen sich zufrieden auf die Schultern, aber der marode Wurstelprater gammelt weiter vor sich hin. 

Gleich am Eingang zum Prater der absolute Schandfleck: eine Tankstelle als Entree, dahinter verschiedene Standln mit einem Hauch von grindigem Ostblockflair. Für das Bild, das sich bietet, wenn man vom Praterstern zum Riesenrad geht, sollte sich die Stadt eigentlich schämen. Tut sie auch schon seit Jahren - allerdings ohne sichtbare Konsquenzen für den zweitältesten Vergnügungspark der Welt, der ein Facelifting dringend nötig hätte.

  Jetzt brechen hinter dem Riesenrad neue Zeiten an: Zumindest wird das desolate Messegelände im Prater endlich geschliffen, verkleinert und rundum erneuert. Und damit weiß man jetzt erstmals konkret, wo die zehn Hektar ehemaliges Messegelände liegen, auf denen das neue schicke Entertainmentviertel


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