Das Nudelsuppen-Match

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 48/01 vom 28.11.2001

SHOP. Die Streetwear-Läden von "Rag" gehören zu den ältesten der Stadt. Jetzt hat die Minikette einen Vorzeigeladen eröffnet - Szenegeschäft goes Mainstream.

Wer in den Achtzigerjahren in Wien coole Kleidung kaufen wollte, war arm dran. Die Mariahilfer Straße war alles andere als die Vorzeigeeinkaufsmeile von heute, von internationalen Modeketten keine Spur, nicht einmal eine Hand voll Szeneläden verloren sich in der Stadt. Reinhard Ehrenböck hat das Problem für sich so gelöst: Er gründete einfach sein eigenes Geschäft, in dem er seine Lieblingsmode selber verkaufen konnte. Das war 1984.

Dem Ur-Rag, einem Second-Handshop mit Fünfziger- und Sechzigerjahre-Schwerpunkt, folgte 1987 eine Filiale in der Judengasse. Weil damals noch niemand mit Sneakers herumlief, gab es dort Doc Martens und Mod-Kleidung. Im Laufe der Zeit stieg die Anzahl der Filialen auf vier an, auch in Linz wurde ein Shop eröffnet. Die Kids aber trugen immer weitere Hosen immer tiefer, heute gibts bei Rag deshalb


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