TIER DER WOCHE: Sex, drugs and ...


PETER IWANIEWICZ
Stadtleben | aus FALTER 48/01 vom 28.11.2001

Auf einer Sex-Messe in Frederiksberg, Dänemark, wurde gegen einen männlichen "Erotic Art Performer" Strafanzeige erstattet. Was tat jener Striptease-Tänzer - wie man früher dazu gesagt hätte - Gesetzwidriges? Er stopfte sich eine Python in die Hose. Leider wurde nicht die genaue Artbezeichnung der Schlange genannt, denn unter den Pythons finden sich die längsten (Netzpython: neun Meter) und schwersten (Tigerpython: 90 Kilo) Schlangen. Selbst wenn der Stripper eine für die Branche unüblich große Unterwäsche angehabt hätte, wäre das ein gleichermaßen schwieriges Unterfangen wie auch gänzlich unerotisches Bild gewesen. Sicherlich eine sträfliche Beleidigung für das Auge, aber noch nicht der Grund für polizeiliche Ermittlungen. Schwerer wiegt nämlich, dass die Schlange, nachdem sie die Hose des Tänzers verlassen hatte, zur Aufbewahrung in einen Korb gesteckt wurde, der direkt vor den Lautsprechern stand. Da für Schlangen Hören mehr mit Fühlen zu tun hat, bedeuten die wummernden

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