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Politik | aus FALTER 49/01 vom 05.12.2001

SPENDENAKTION. Die Kinder sammeln Abfälle zum Essen, die meisten Frauen haben jahrelang keinen Arzt gesehen: Gemeinsam mit CARE unterstützt der "Falter" nun den Bau eines Spitals für afghanische Frauen und Kinder, die in einem Flüchtlingslager in Pakistan festsitzen.

Bis zur Demokratie ist es noch ein weiter Weg: Mit den ersten, freien Wahlen sei "frühestens im Jahr 2004 zu rechnen", erklärten die Vertreter der Vereinten Nationen am Montag bei der Afghanistan-Konferenz in Bonn. Während die Dutzenden Stämme, die Monarchisten um den Exil-König Zahir Schah und die Delegierten der Nordallianz in Deutschland tagelang um Posten und Ämter feilschten, sind in Afghanistan immer noch Hunderttausende auf der Flucht. Viele sitzen in Lagern fest. An der afghanischen Grenze, im Iran, in Pakistan.

  In dem Flüchtlingscamp zwischen der pakistanischen Hauptstadt Islamabad und dem Ort Rawalgindi haben 420.000 Afghanen Unterschlupf gefunden. In dem Lager gibt es keine Schule, keine medizinische


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