"Es soll fahren"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 49/01 vom 05.12.2001

MUSIK. Mit Quinton haben zwei ambitionierte Tonmeister ein Label gegründet, das von Österreich aus den Markt für undogmatischen, druckvollen Jazz erobern soll.  

Eigentlich ist es eine blöde Zeit, um ein Plattenlabel zu gründen", meint Alexander Rathammer; um nach kurzem Nachdenken hinzuzufügen: "und auch wieder nicht." Aussuchen kann er sichs aber eh nicht mehr, denn gemeinsam mit seinem um sechs Jahre älteren, aus München stammenden Kollegen Heinrich Schläfer, hat der 28-jährige Rathammer gerade eins gegründet. Es nennt sich Quinton und bringt auf seinen ersten sechs Tonträgern vor allem Jazz aus Österreich. Die Lebendigkeit der hiesigen Szene war denn auch ausschlaggebend für die Entscheidung: "Es gibt einfach zu viele gute Leute", erklärt Rathammer, und auch Schläfer gerät ins Schwärmen: "Das Porgy & Bess ist einfach der schönste Jazzklub, den es gibt. Da kommen Leute aus New York nach Wien und machen solche Augen!"

  Was live im Klub funktioniert, muss aber noch


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