Somewhere in His Smile

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 49/01 vom 05.12.2001

GEORGE HARRISON (1943-2001). Zeit seines Lebens stand der "dritte" Beatle im Schatten von Lennon/ McCartney. Dabei finden sich unter seinen 22 Songs einige der schönsten Beatles-Lieder. 

Bis zum fünften Beatles-Album "Help!" habe es gedauert, so war dieser Tage oft zu lesen, ehe George Harrison 1965 mit "I Need You" und "You Like Me Too Much" seine ersten eigenen Songs veröffentlichte. Das ist nicht nur falsch, sondern auch bezeichnend für das etwas unklare Image des wahlweise "stillen", "dritten" oder auch "sensiblen" Beatle: Harrisons Anteil an der Einzigartigkeit der besten Popband aller Zeiten wurde immer schon unterschätzt. Vielleicht sogar von den Beatles selbst. Die Tatsache, dass der Lead-Gitarrist der Band seine insgesamt 22 Nummern weitgehend nur mit hörbar lustloser Unterstützung des genialen Songwriter-Duos Lennon/McCartney schrieb und produzierte, ließe zumindest darauf schließen.

  Der erste eigene Song des 1943 geborenen, jüngsten Beatle jedenfalls hieß "Don't


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige