StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 49/01 vom 05.12.2001

Klara Obereder, 42, ist Junk-Veredlerin. Die neue Kollektion der Objektdesignerin beschäftigt sich mit dem Thema Wegwerfgesellschaft. Pappteller vom Würstelstand, Plastikbecher aus Kaffeeautomaten oder typische gläserne Senfgläser hat sie neu interpretiert: Denn was auf den ersten Blick aussieht wie Pappe oder Kunststoff, ist bei Klara Obereder aus feinstem Porzellan. Zerbrechlich, aber eben auch unbegrenzt wiederverwertbar, spülmaschinenfest und - ziemlich witzig. "Für mich ist das eine Art ironischer Kommentar", sagt sie. "Die Produkte werden aus ihrer Beiläufigkeit gehoben und in die Zukunft getragen." Diesen Freitag startet um 19 Uhr in ihrem Atelier in der Webgasse 11/18 eine Verkaufsausstellung, die bis zum 16. Dezember zu sehen sein wird: peppig statt pappig. Infos: www.klaraobereder.com C. W.


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