Schmutzige Steckdosen

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

ENERGIE. Die Österreicher kämpfen gegen das Atomkraftwerk Temelín. Und vergessen dabei, dass auch in Österreich der Strom nicht immer "sauber" ist.  

Wienstrom tut es. Die EVN auch. Kellag genauso. Switch sogar in großen Mengen: Der überwiegende Teil der österreichischen Energiekonzerne kauft entweder Atomstrom auf internationalen Strombörsen zu oder ist mit europäischen Atomstromriesen verbandelt. Bereits 1997 verkaufte das Land Steiermark mehr als ein Viertel des steirischen Energieversorgers ESTAG an den Atomstromkonzern Enérgie de France. In Kärnten hat der deutsche Atomriese RWE bereits 49 Prozent der Kärntner Elektrizitäts-Holding übernommen. Die mehrheitlich im Besitz des Landes Niederösterreich befindliche EVN ist wiederum seit 1998 an dem Schweizer Atomstromerzeuger ATEL beteiligt. Und erst vergangene Woche hat das Nachrichtenmagazin profil aufgedeckt, dass die deutsche Energie Baden-Württemberg wiederum zehn Prozent der EVN besitzt. Auch die Wiener Stadtwerke,

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