PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

Der Titel: "Bastler und Anstreifer". Dann springt das Auge des Lesers meist zum Bildtext: "Nur so viel: Dem Absturz einer Stuka (1943) haben wir indirekt mit Joseph Beuys einen großem Künstler zu verdanken." Aha. Der Vorspann zum Artikel lautet: "Die Kunsthalle Wien widmet einem, ,der alles will', eine stattliche Rückschau. Denn nun ist es auch schon wieder lange her, dass es den zu uns zog, der uns das Telefonieren lehrte." Hmm. Der Text beginnt mit dem Satz: "Und da liest man dann, dass die Kunsthalle Wien die erste Retrospektive des berühmten kanadischen Künstlers in Europa macht und zerbricht sich den Kopf und will überhaupt nicht darauf kommen, wer das denn sein könnte und schon gar nicht darauf, dass es der sein könnte, der es nun einmal ist." Und dann, endlich der Doppelpunkt und endlich die Lösung: "der Robert Adrian X." Und man zerbricht sich den Kopf: Bin ich zu blöd, um die Kulturseiten des Standard auf Anhieb zu verstehen? Der Artikel endet mit einem Satz, der hoffen lässt, dass die ganze Unverständlichkeit vielleicht Absicht war: "Und da eine anständige Krimibesprechung einem ja auch nicht die Spannung versaut, nur so viel: bis 10. Februar 2002."


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