Media-Mix

Medien | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

SMS wird MMS. Ericsson plant mit Jahreswechsel seine ersten Lösungen für Multimedia Messaging Services (MMS) den Nachfolger von SMS, der Kurznachrichten per Handy mit Bild und Ton ergänzen wird, an die Mobilfunkbetreiber auszuliefern. Ericsson erwartet, dass die meisten Operators im ersten Halbjahr ihren MMS-Betrieb aufnehmen werden. Bis 2003 soll die kritische Masse an Endanwendern erreicht werden. Neben Nachrichten von Handy zu Handy ist MMS vor allem auch für Push- oder Mehrwertdienste wie Wetter-, Nachrichten-, Verkehr- oder Sportservices interessant. Ericsson wird sein "T68" ab Jänner mit einem Software-Update in ein MMS-Gerät verwandeln.

GameCube. Nintendos "GameCube", eine neue, TV-gebundene Videospielkonsole, zieht die amerikanischen Videospiel-Fans in seinen Bann. Rund 600.000 Geräte, mehr als je zuvor in der Geschichte Nintendos, wurden bereits in den ersten 15 Tagen, in denen das neue Gerät in den Geschäften zu haben ist, in den USA verkauft. Das ergibt eine durchschnittliche Verkaufsquote von 27 "GameCubes" pro Minute.

Die Akte Microsoft. Jene neun US-Bundesstaaten, die dem Vergleich mit dem US-Justizministerium nicht zugestimmt haben, fordern harte Maßnahmen gegen Microsoft, vor allem ein Office-Paket für Mac OS und Linux. Daneben überlegen sie weitere Eingriffe in das Windows-Betriebssystem, etwa die Unterstützung für Java. Microsoft hatte heuer nach seiner Einigung mit Sun die Unterstützung für Java aufgegeben und stattdessen seine eigene Technologie eingeführt. Als letzte Maßnahme wollen die neun Bundesstaaten eine abgespeckte Billigversion von Microsofts Betriebssystem Windows XP ohne Middleware wie Musik- oder Video-Software erzwingen. Der Vergleich würde vorsehen, dass der Softwarekonzern 14.000 US-Schulen mit Soft- und Hardware im Wert von 1,6 Milliarden Dollar ausstattet.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige