AUFGEBLÄTTERT

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

Österreich ist das gesündeste Land für Nobelpreisträger: Viele sind hier geboren, aber keiner ist in Österreich gestorben." So lautete ein böses Aperçu der Nachkriegszeit, das in etwas zugespitzter Form darauf hinwies, dass unser Land vor 1938 zwar etliche Nobelpreisträger hervorbrachte, sie aus politischen oder ökonomischen Gründen allerdings vielfach zur Emigration zwang. Bernhard Kupfer kommt in seinem "Lexikon der Nobelpreisträger" auf immerhin 14 österreichische Laureaten - was uns immer noch den letzten Platz unter den Top Ten der Länderwertung sichert. Neben solchen Statistiken besteht Kupfers Lexikon vor allem aus 700 eher uninspirierten Kurzbiografien aller Nobelpreisträger bis dato - und fällt deshalb gegenüber vergleichbaren Lexika des Hardenberg und des Bertelsmann Verlags etwas ab.

  Gelungen hingegen ist Hubert Filsers faktenreiche Darstellung aus Anlass des hundertsten Jubiläums des Preises, der alljährlich am 10. Dezember verliehen wird: Der Titel seines


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