PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Phettberghäuser in jede Stadt!

Stadtleben | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

... dann springt der Lahme wie ein Hirsch ...

Jes 35,1-6a.10 (1. Lesung am 3. Adventsonntag im Lesejahr A)

Während ich über das denke, was ich mir vorgenommen habe zu schreiben, weiß ich, dass ich es nicht kann, dass es nicht geht, aber es gehörte in jede Stadt ein Phettberghaus als Zuflucht und Rettung für Fresssüchtige. Dort müssten gut bezahlte Leute mit stabilem Gemüt beschäftigt sein, die uns mit Wohlwollen empfangen, wenn wir totgefressen in Speiübelkeit stinkenden Gewandes erscheinen. Und rund um die Uhr gäbe es Küchenbetrieb mit gesundem Essen, das keinen Appetit erregt. Dort sollten Appartements sein, wo psychologisch Wissende uns umfangen. Ein Sekretariat sollte alle Zahlungen erledigen, alle Termine und Verpflichtungen der Angeschwemmten absagen, weil wir uns ansonsten zu Tode fräßen. Es wäre wie in einem vornehmen Hotel. Alle könnten ihre Diät selbst bestellen. Ich würde alles zum Beispiel nur mit etwas Salz und etwas Kümmel bestellen. Mildes Magerjoghurt. Zwei


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