Üble Gerüche

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 50/01 vom 12.12.2001

UMWELT. Vor allem in den Gassen der Donaustadt kommt es immer wieder zu Geruchsbelästigungen. Jetzt wurde der Sache auf den Grund gegangen.  

Je nach Wetterlage stinkt es in der Donaustadt: mal nach Scheiße, mal nach Erbrochenem, auf alle Fälle eklig. Dass die Geruchsbelästigungen vor allem bei "austauscharmen Wetterlagen" - sprich: Smog - auftreten, war schon länger klar. Jetzt hat sich das Umweltamt (MA 22) auf die Suche nach den Verursachern gemacht.

  Seit vier Jahren gibt es das "Geruchsprojekt" der MA 22. Die Aufklärungsrate von "nicht zuordenbaren Geruchswahrnehmungen" konnte seither von zehn bis 15 Prozent auf sechzig bis siebzig Prozent gesteigert werden. Auch in Transdanubien fanden die städtischen Spürnasen einige Ursachen für den zeitweise unerträglichen Gestank. Mitarbeiter untersuchten, gemeinsam mit Chemikern der Technischen Universität, neben Privatunternehmen auch das städtische Kompostierwerk Lobau. Die biologische Verrottung gehört laut Umweltstadträtin

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