Duell im Morgengrauen

Politik | NINA HORACZEK, EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

TEMELÍN. Vergangene Woche kassierte SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer den Dolm der Woche für seinen Temelín-Kurs. Den wollte er nicht auf sich sitzen lassen. Er bat die drei "Falter"-Redakteur-innen zu einem Streitgespräch. 

Alfred Gusenbauer verlangt Satisfaktion. Nicht auf einer Waldlichtung. Aber im Morgengrauen. Als er vergangenen Mittwoch den Falter aufschlug, lachte er sich selbst als Dolm der Woche entgegen. Selten habe ich so einen Schwachsinn gelesen, beschwerte sich der SPÖ-Chef telefonisch in der Redaktion, ich fordere den Verfasser dieser Zeilen zu einen Streitgespräch über meinen Temelín-Kurs.

  Blöderweise hatte genau in dieser Woche nicht einer in die Tasten gehauen, sondern es hatten gleich drei Redakteurinnen mitgemischt. Also muss fast das gesamte Politikressort am Samstag um 7.30 Uhr im Café Landtmann antreten. Mit Gusenbauers Sekundantin Cornelia Zoppoth war vereinbart worden: Der in seiner Ehre Gekränkte hat den ersten Schuss.

Alfred Gusenbauer: Die Argumentation,


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