WIENZEUG

Politik | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

Böses Essen. Das "Neger Bier" wurde im Juni dieses Jahres nach zahlreichen Protesten zuerst vom Merkur-Billa-Konzern aus den Regalen geräumt und dann von der Brauerei Ried vom Markt genommen. Bald darauf beschloss auch die Lebensmittelkette Zielpunkt, auf den Verkauf von Schokolade der Marke Knäbchen mit der Bezeichnung "Negerbrot" zu verzichten. Doch böses Essen ist noch immer nicht aus den Regalen und Speisezetteln verschwunden: In der Kantine des Bundeskanzleramtes stand zum Beispiel am Dienstag, den 11. Dezember, die "Negerschnitte" als Dessert auf dem Speiseplan. Und das noch dazu zum unverschämt günstigen Preis von öS 11,50 (F 0,84).

Gutes Trinken. Um die von CARE, der Ludwig-Boltzmann-Forschungsstelle "Frauen - Außenpolitik - Menschenrechte" und dem Falter initiierte Spendenaktion zu unterstützen, verkaufen SPÖ-Frauen auf der Mariahilfer Straße Punsch. Mit dem Erlös errichtet die afghanische Frauenorganisation Rawa ein Krankenhaus, in dem Frauen und Kinder, die aus Afghanistan


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