KLASSIK, Alte und Neue Musik

Kultur | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

L. v. Beethoven: 5. Sinfonie

Wiener Philharmoniker, Simon Rattle (EMI)

Ba Ba Ba Baam: An Beethovens Klassiker zeigt Rattle die perfekte Synthese aus Original- und Schönklang.

G. Grisey: Quatre chants ...

Klangforum Wien, Cambreling (Kairos/Edel)

Gelungene Ersteinspielung eines Werks, das so unmittelbar und tief berührt wie nur wenige andere.

Chr. W. Gluck: Iphigénie en Tauride

Musiciens Louvre, Minkowski (Archiv/Universal)

Wenn sie so gespielt wird, beweist die Oper wirklich ihre "Überlegenheit über das gesprochene Drama".

M. Feldman: Piano and Orchestra

RSO Frankfurt; Hinterhäuser (col legno / Lotus)

Wie kaum ein anderer zieht Markus Hinterhäuser seine Zuhörer mit in Feldmans hypnotischen Sog.

J. Haydn: Sieben letzte Worte ...

Rosamunde Quartett (ECM/Lotus)

Wo die Sprache am Ende ist, beginnen diese sieben Adagios, von den letzten Dingen zu erzählen.

O. Messiaen: Turangalîla

Berliner Philharm., Nagano (Teldec/Warner)

Große französische Sinfonik des 20. Jahrhunderts voller Klangwunder, meisterhaft gespielt.

DvorÇák, Kurtág, Schulhoff: Streichquartette

Hagen Quartett (DGG/Universal)

Romantik, frühe Moderne und Gegenwart sind hier gelungen kombiniert und quicklebendig interpretiert.

S. Rachmaninow: 2. Klavierkonzert

Philharmonia; H. Grimaud (Teldec/Warner)

Hélène Grimaud befreit Rachmaninows opulentes Konzert von falschem Kitsch und Virtuosentum.

J. Brahms: Klavierquartett & -quintett

La Gaia Scienza (Winter & Winter / Edel)

Brahms als junger Werther, zwischen zärtlichen Lyrismen, nervöser Aufgeregtheit und Todessehnsucht.

J. S. Bach: Klavierkonzerte

Academy of St. Martin, Murray Perahia (Sony)

Bach im längst schon ungewohnten Schönklang - klanglich und dynamisch so differenziert wie selten.


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