Literatur

Kultur | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

Philip K. Dick: Sämtliche Science-Fiction-Erzählungen Haffmans

Die zehnbändige Ausgabe des besten SF-Autors aller Parallelwelten wurde heuer fertig. Not to be missed!

Stewart O'Nan: Das Glück der anderen Rowohlt

Bedrückend aktuell: Eine Epidemie nötigt die Dorfbewohner zu Entscheidungen über Leben und Tod.

Joshua Sobol: Schweigen

Luchterhand

Der Erfolgsdramatiker debütiert mit einem Roman über das Schicksal der Juden im 20. Jahrhundert.

Christine Lavant: Aufzeichnungen aus

einem Irrenhaus Otto Müller

55 Jahre nach seiner Entstehung veröffentlicht: ein autobiografischer Text, berührend und hellsichtig.

Milan Kundera: Die Ungewissheit

Hanser

Ein melancholischer und unaufdringlich kluger Roman über Emigration und Heimat mit toller Love-Story.

Péter Esterházy: Harmonia Caelestis

Berlin Verlag

Fast 1000 Seiten lang fabuliert sich der Autor überaus charmant durch Jahrhunderte der Familiengeschichte.

Robert Menasse: Die Vertreibung aus der Hölle Suhrkamp

Das Schicksal zweier assimilierter Juden im 17. und im 20. Jahrhundert: Menasses mit Abstand bester Roman.

Brigitta Falkner: Fabula Rasa oder Die methodische Schraube Ritter

Diese überaus vergnügliche Wortklauberei zeigt, dass sich strenges Experiment und Spaß vereinen lassen.

Peter Truschner: Schlangenkind

Zsolnay

Schon wieder eine Kindheit auf dem Lande? Wenn sie so gut erzählt ist wie dieses Debüt: allemal!

Catherine Millet: Das sexuelle Leben der Catherine M. Goldmann

"Skandalbuch" des Jahres über das promiskuitive Leben einer Frau. Vom Sexkolumnisten empfohlen!


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