Flink, faul, aber schön

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

MUSIK. Das neue Label Windhund widmet sich ungeniert der Grenzgängerei zwischen Jazz, Rock, Theater, Hörspiel und Volksmusik. 

Windhund, du bist ein wenig närrisch. Aber ich kann ihm das hundertmal vorsagen, er bleibt halt, was er ist, etwas störrisch (...). Er ist schön und zugleich flink und faul." Es ist schon einmal keine schlechte Voraussetzung für ein Plattenlabel, seinen Namen und seine Programmatik von einem Text des Schweizer Dichters Robert Walser herzuleiten. "Windhundrecords" wurde vor wenigen Wochen von einem Kreis Wiener Musiker gegründet, deren Gemeinsamkeit in ihrer Aufgeschlossenheit für das jeweils andere liegt: Jazz, Rock, Theater, Tanz, Neue Musik, Hörspiel, Volksmusik - nichts, was von Oberwindhund Otto Lechner und seinen Kollegen Karl Ritter, João de Bruçó, Herbert Reisinger oder Achim Tang nicht schon gemacht worden wäre.

  Von diesen ungenierten Grenzgängereien und Kreuzungen zeugen auch die ersten Windhundwelpen in CD-Form: Da wäre zum Beispiel


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