Madonna regiert die Welt

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

BIOGRAFIE. Um der Bedeutung der Popikone Madonna gerecht zu werden, muss man sich nicht unbedingt an deren Leben abarbeiten. Zwei Bücher versuchen es dennoch. 

Bei ihrem ersten nationalen Fernsehauftritt in der Teenie-Show "American Bandstand" wurde Madonna im Jänner 1984 vom Moderator Dick Clark gefragt, was sie denn machen wolle, wenn sie "erwachsen" sei. Ohne eine Sekunde zu zögern antwortete sie: "die Welt regieren!"

  So lächerlich dieser Satz aus dem Mund eines vermeintlich kurzlebigen Popsternchens damals klingen musste, so visionär erscheint er im Rückblick. Die 1958 als Madonna Louise Ciccone geborene Sängerin, Tänzerin, Videokünstlerin und Schauspielerin ist längst die Popikone der Gegenwart. Sie war mit mehr Singles in den Top Five der US-Billboard-Charts vertreten als die Beatles oder Elvis, schaffte als einziger Popact der Achtzigerjahre unbeschadet den Sprung in die nächste Dekade, dreht mehr ("Evita") oder weniger ("Shanghai Surprise") erfolgreich Filme und leitet


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