"Auf nach Woraschtnogog!"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

LITERATUR. Vergesst Tolkien! Die fantastischen Erzählungen des Wuppertaler Genies Eugen Egner bringen die Synapsen zum Schmurgeln. 

Man möge doch, bitte, Eugen Egner den Nobelpreis verleihen, ihn aber zumindest zum Papst wählen. Ich kann mich dieser Forderung des Schriftstellers Herbert Rosendorfer nur anschließen, auch wenn ich die Chance, dass ihr nachgekommen wird, als gering veranschlagen muss. Der nächste Papst wird sicher ein Balte oder ein Schwarzafrikaner, und der Nobelpreis für Literatur wird nächstes Jahr endlich an A.F.Th. van der Heijden gehen. Allerzumindest soll man also die Gelegenheit wahrnehmen und die zwei soeben erschienenen vanillefarbenen Egner-Bände rasch noch zu Weihnachten verschenken.

  Die Egner-Kompilation "Aus der Welt der Menschen" hat kürzere Prosa (hauptsächlich aus dem Band "Als der Weihnachtsmann eine Frau war"; darunter die Meisterwerke "Verkelsbergh kriegt sein Fett" und "Erinnerungen eines Elektrogitarristen") zwischen zwei legendäre Diarien


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