Ausgeparkt?

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

AUGARTEN. Jetzt will auch ein neuer Anrainerverein die geplante Hakoah-Sportanlage im Augarten verhindern: Die Bürger planen bis zu den Höchstgerichten zu gehen, damit im denkmalgeschützten Park nicht gebaut wird. 

Im Schatten des Flakturms, wo jahrzehntelang Hunde- und Kinderbesitzer, Jogger, Anrainer und Touristen irgendwie nebeneinander ihre Freizeit verbracht haben, herrscht Aufregung: Denn bald soll über den denkmalgeschützten Augarten, die älteste barocke Gartenanlage Wiens, als Standort für den neuen Sportplatz des jüdischen Vereins Hakoah entschieden werden. Jetzt haben sich Anrainer sogar zu einem eigenen Verein zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel der "Freunde des Augartens": Im 50 Hektar großen Park, der jährlich von zwei Millionen Menschen benutzt wird, darf auf keinen Fall gebaut werden. Auch nicht von der Hakoah.

  Grüne, VP, FP, Bürger - alle sind sie in seltener Eintracht gegen den denkmalgeschützten Augarten als Ersatzstandort für den 1938 von den Nationalsozialisten


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