Wer braucht Design?

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

SHOP. Ein neues Geschäft bringt schönes Geschirr - vom Ramen-Schüsserl bis zum TV-Dinner-Teller - aus Melamin (und aus Thailand) nach Wien.

Eigentlich hat Melamingeschirr nur Vorteile: Es ist bruchsicher, spülmaschinenfest, hitzeresistent und zerkratzt nicht. Dabei ist es schwerer als herkömmlicher Kunststoff und erweckt darum nicht den Eindruck, bei leisestem Luftzug vom Esstisch geweht zu werden. Ja, und leise ist es auch beim Klappern. Falls jemand auf dieses Feature überhaupt Wert legt. Unzerstörbar ist das Zeug auf alle Fälle, und da Melamin offensichtlich auch gut in Form und Farbe zu bringen ist, kann Geschirr aus diesem Material dazu noch ganz schön aussehen.

Seit Jahren betreibt Gabriele Schiepek in der Teinfaltstraße ihr "Kaufhaus Schiepek", ein bei Kitsch-Aficionados überaus beliebtes Fachgeschäft für Schmuck und sonstigem Krimskrams aus aller Welt. Bei Asienreisen hat die Kaufhausbesitzerin vor einiger Zeit Schälchen, Schüsseln und Platten aus dem Werkstoff Melamin


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