PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Zur Weihnachtsmaschine

Stadtleben | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

Die Freude in Deiner Nähe ist wie die Freude bei der Ernte, wie der Jubel, wenn Beute verteilt wird ...

Jes 9,1-6 (1. Lesung der Mitternachtsmette)

Niemals noch gelang es mir, jemanden für meine Weihnachtsmaschine zu entfachen. Alle, denen ich von ihr erzählte, wendeten sich in den ersten Momenten ab, in denen sie zu erkennen begannen, dass sie meiner Wolllust diente. Priesterliche Naturen, scheints, dürfen keine Erfüllung erlangen.

  Das wäre doch eine Idee! Schmiedys und Informatikys versammeln sich lange vor Weihnachten nächsten Jahres, womöglich noch heuer, und bauen die Weihnachtsmaschine. Aber alle sagen Nein zu ihr. Natürlich habe ich auch kein Geld, um an eine Firma einen diesbezüglichen Auftrag zu vergeben, aber ich habe in meinen vielen schrecklichen Jahren die Erfahrung gemacht, dass es Geld nicht ist, wenn du wirklich etwas willst. Wenn du etwas in die Tat umsetzen willst, genügt es nicht, mit Geld zu klimpern. Siehe Kurt Falk. Du musst in der Lage sein, Leute dafür


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