TIER DER WOCHE: Santa on drugs!

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 51/01 vom 19.12.2001

Während bei uns das Christkind auf eher magisch-elfenhafte Weise und unbeschwert von der Erdenschwere Geschenke bringt, zeigt sich der bullige Santa Claus vielmehr als typischer Vertreter der Fernfahrerzunft: Schnaufend schleppt er einen schweren Sack, zwängt sich in seiner Dienstbotenmontur durch den Hintereingang (Rauchfang) und benutzt für seine Lieferungen ein einfaches Fuhrwerk. Wie ein Bierkutscher treibt er seine Tiere mit lautem Gegröle an, lärmt mit einer Peitsche herum und parkt ungerührt in zweiter Spur.

Die Legende von den Rentieren hat ihren Ursprung von einem am 23. Dezember 1823 im New Yorker "Troy Sentinel" anonym veröffentlichten Gedicht "A Visit from Saint Nicholas", das einem Theologen namens Clement Clarke Moore zugeschrieben wird. Dort werden nur acht Rentiere erwähnt, die folgende Namen tragen: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Donder, Blitzen, Cupid und Comet. Erst 1939 erscheint in einer Geschichte das neunte Rentier, das schon aufgrund seiner roten Nase als


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